Chrome warnt Sie in Kürze vor betrügerischen Webadressen

Wenn Sie wie die meisten Menschen sind, ist Google Chrome wahrscheinlich der Browser Ihrer Wahl. Es hat seinen Marktanteil auf etwa 67% aller Webnutzer ausgebaut und damit Safari, Firefox, Opera, Microsoft Edge und Internet Explorer deutlich übertroffen. Und es ist noch nicht einmal nah dran - auf Platz 2 hat Firefox einen Marktanteil von rund 10%.

Wir alle mögen Chrome wegen seiner Geschwindigkeit, der plattformübergreifenden Integration, Benutzerfreundlichkeit, Erweiterungen von Drittanbietern, des Inkognito-Modus und seines übersichtlichen und vereinfachten Designs. Und noch besser: Es verfügt über zahlreiche Tools zum Schutz der Privatsphäre und der Sicherheit, mit denen Sie sich beim Surfen im Internet schützen können. Es sieht so aus, als ob Google im Begriff ist, eine neue Sicherheitsfunktion einzuführen, die darauf abzielt, eines der umständlichsten Schemata im Toolset eines Hackers zu stoppen - die Tippfehlerquatierung.

Lesen Sie weiter und sehen Sie, wie Sie diese neue Funktion vor allen anderen testen können.



Googles Plan zur Bekämpfung von Tippfehlern und URL-ähnlichen Betrügereien

Google Chrome wird in Kürze eine Sicherheitsfunktion erhalten, die Sie warnt, wenn Sie versuchen, eine Website mit einem Domain-Namen zu besuchen, der verdächtig populären Websites ähnelt. Dies wird im Allgemeinen als 'Typoquatting' bezeichnet, wenn Cyberkriminelle Webadressen oder URLs sichern, die den Domain-Namen einer legitimen Website mit Ausnahme von ein oder zwei Buchstaben sehr ähnlich sind.

Beispielsweise kann ein Hacker anstelle von LinkedIn.com einen Link von „LunkedIn.com'(Beachte das' u 'anstelle des' i ') in der Hoffnung, dass es ausreicht, dich zu täuschen.

Betrüger können Buchstaben auch durch Symbole ersetzen. Anstatt beispielsweise ein 'a' in Kleinbuchstaben zu verwenden, wie Sie es auf 'Facebook.com' finden, könnte es durch ein 'à' ersetzt werden. Beachten Sie das kleine Akzentzeichen oben auf dem Zeichen? Das könnte ausreichen, um ein ahnungsloses Auge zu täuschen!

Hacker richten ähnliche Webseiten und Anmeldebildschirme ein, um den Trick zu vervollständigen. Dabei handelt es sich natürlich nur um Phishing-Sites, die darauf ausgelegt sind, Ihre persönlichen Daten, Anmeldeinformationen und Kreditkartendaten zu stehlen. Es ist ein wachsendes Problem, weshalb Google in seinem beliebten Chrome-Browser eine neue Sicherheitsfunktion einbindet, um diese Art von böswilligen Tippfehler-Techniken zu bekämpfen.

Chrome Canary 74

Die Google-Ingenieure haben begonnen, eine neue Funktion in Chrome Canary 74 zu testen: 'Navigationsvorschläge für ähnliche URLs'.

Hinweis: Chrome Canary-Builds sind sehr frühe Beta-Versionen, in denen neue und experimentelle Chrome-Funktionen getestet werden. Wie der Name schon sagt, werden hiermit automatische Sicherheitsvorschläge für Webadressen bereitgestellt, die bekannten Websites sehr ähnlich sind. Wenn Sie beispielsweise versuchen, eine Website mit dem Namen 'amazen.com' zu besuchen (beachten Sie den Tippfehler), zeigt Chrome Canary eine Warnung mit der Aufschrift 'Wollten Sie auf http://amazon.com/ gehen?' An.

So aktivieren Sie diese Funktion

Laden Sie die neueste Version herunter und installieren Sie sie, um diese Funktion zu aktivieren Chrome Canary bauen(Anweisungen finden Sie weiter unten).

Öffnen Sie den Browser (er hat ein orangefarbenes Symbol), fügen Sie ihn in die Adressleiste ein und drücken Sie die Eingabetaste:

chrome: // flags / # enable-lookalike-url-navigation-suggestions

Hiermit gelangen Sie zur Seite mit den Flaggeneinstellungen von Chrome Canary.

Um die Lookalike-Warnungen zu aktivieren, wählen Sie einfach 'Aktiviert' im Dropdown-Feld 'Navigationsvorschläge für Lookalike-URLs' und starten Sie Ihren Browser neu.

Hinweis: Dieser Schalter ist in der regulären Version von Chrome verfügbar. Es ist jedoch nicht so zuverlässig und nicht so ausgereift wie das auf den Kanarischen Inseln.

So probieren Sie Chrome Canary aus

Google stellt Beta-Versionen seines beliebten Chrome-Browsers zur Verfügung und Sie müssen nicht einmal an einem Beta-Programm teilnehmen. Geh einfach zu ihrenChrome Release Channels-Seiteund laden Sie den gewünschten Release-Kanal herunter.

Die Chrome-Installer reichen von der Stable-, der Beta- und der Dev-Version bis hin zur Canary-Version, die noch nicht getestet oder verwendet wurde.

In diesem Fall,Installieren Sie die kanarische Version.


WLAN-Signalzuordnung

Beachten Sie, dass die kanarischen Versionen von Chrome noch nicht getestet oder verwendet wurden. Es wird empfohlen, dass Sie vor der Installation ein Backup Ihres Chrome-Profils und Ihrer Einstellungen erstellen.




Wird Google die URL so töten, wie wir sie kennen?

Dies ist möglicherweise nur der erste Schritt in Googles Plan, das herkömmliche URL-System, wie wir es kennen, zu überarbeiten und sogar abzuschaffen. In einem kürzlich durchgeführten WIRED-Interview erklärte der Technologieriese, er wolle sich 'einem Ort nähern, an dem die Webidentität für alle verständlich ist.'

Zugegeben, URLs können manchmal sehr lang, verwirrend und schwer zu verstehen sein, sodass Phishing-Betrüger die Möglichkeit haben, sich mit gefälschten ähnlichen Websites und Weiterleitungen anzumelden. Anstatt die URL vollständig zu löschen, verwendet Google jetzt die Safe Browsing-Funktionen von Chrome und Entwicklertools wie TrickURI, um Benutzer vor Angreifern zu schützen, die irreführende Webadressen verwenden.

Tatsächlich hat Google bereits Schritte in diese Richtung unternommen, indem es die Sub-Domains 'www' und 'm' von allen Websites ausgeblendet hat, die Sie mit Chrome 69 besuchen.

Schließlich hofft Google, mehr Sicherheitsfunktionen einführen zu können, die die relevanten Teile einer URL anzeigen, während zusätzliche Informationen herausgefiltert werden, die ihre Entschlüsselung erschweren.